Neujahrskonzert 2019

Bereits Tradition ist unser Neujahrskonzert im Sozialwerk Berlin im Käte-Tresenreuter-Haus. Vielen Dank an Frau Margit Hankewitz und Herrn Prof. Dr. Herbert Striebeck dafür, dass sie unser Akkordeonorchester immer wieder gern als Auftakt des neuen Jahres einladen.

Viele ehrenamtliche Mitarbeiter schmücken geschmackvoll den Raum und die Tische. Auch wir haben unsere Notenständer, entsprechend der Jahreszeit, mit großen Schneeflocken verziert. Es gibt Kaffee, leckere Torten und Kuchen, auch für unser Orchester.
Schwungvoll, mit vielen Evergreens und Ohrwürmern, wurde das neue Jahr singend und auch tanzend begrüßt.


Adventskonzert 2018
Akkordeonorchester ASN-Berlin e. V.

Das festliche vorweihnachtliche Konzert in der Kirche St. Rita im Norden Berlins war restlos ausverkauft, es mussten noch zusätzlich Stühle im Saal aufgestellt werden. Die Notenpulte wurden mit goldenen Glocken, Sternen und Kugeln geschmückt, es glänzte und glitzerte.

 
Für zwei entspannte Stunden erklang weihnachtliche Musik.

Unser musikalischer Leiter Detlev Klatt hat einige amerikanische Weihnachtslieder für das Orchester bearbeitet. Die Komposition von John Lennon und Yoko Ono ‚Happy Xmas (War Is Over)‘ kommt beim Publikum immer besonders gut an. Ein Potpourri bekannter Weihnachtslieder animierte unsere Zuhörerinnen und Zuhörer natürlich zum Mitsingen.

Der Organist der Gemeinde, Klaus von Poblotzki, bereicherte das Konzert mit zwei solistischen Orgelwerken und gemeinsam mit dem Akkordeonorchester erklang die Orgelparaphrase arrangiert von Gerhard Rott aus der Dritten Stimme.
Besonders berührend war das ‚Halleluja‘ von Leonhard Cohen und natürlich zum feierlichen Abschluss des Konzertes ‚Stille Nacht, heilige Nacht‘. Das Adventskonzert des Akkordeonorchester ASN-Berlin, eine schöne Tradition im hektischen Berlin.


Herbstkonzert 2018 ASN und Gäste

Für das Herbstkonzert 2018 des Akkordeonorchester ASN-Berlin war das Handharmonika Orchester 1934 Daxlanden e. V. zu Gast.

 
Ein Gastbeitrag von Uwe Riel, HOD
Am Samstag, 22.09.2018 hält unser Bus pünktlich vor dem Gemeinschaftshaus Gropiusstadt, so dass für die Musiker genügend Zeit bleibt, um sich warm zu spielen oder sich mental für den Auftritt vorzubereiten. Zeit für die mitgereisten Fans, um noch vor der Veranstaltung einen Nachmittagskaffee zu sich zu nehmen. Bei allen aber, ob Orchestermitglied oder nicht, ist die Spannung groß. Auch die Begleitpersonen fühlen durchaus mit den Akteuren. Sie stellen sich die gleichen Fragen: Wird genug Publikum da sein? Wird man bei demselben gut ankommen? Wird man gut abschneiden im Vergleich zum Heimorchester? Und dergleichen mehr.

 
Endlich Konzert, 1. Teil – die Gastgeber eröffnen

Bei der Saalöffnung um 16.30 Uhr ist der Andrang groß. Es zeigt sich, dass der Neuköllner Verein sich im Lauf der Jahre eine gute Besuchergemeinde zugelegt hat, so dass kaum einer der ca. 400 Plätze frei bleibt.

Mit dem Konzertmarsch ‚Sonority‘ beginnt das Akkordeonorchester ASN-Berlin unter der Leitung von Detlev Klatt. Die Evergreens im anschließend gespielten Potpourri ‚Chappel's Melodien Cocktail‘, lassen das Publikum mitsummen. Aber als die ‚Fischerin vom Bodensee‘ erklingt, singt schon mindestens der halbe Saal fröhlich mit. Beim ‚Mary Poppins Medley‘ allerdings hört man kaum noch etwas vom Publikum, wahrscheinlich weil Stücke wie ‚Superkalifragilistisch‘ für ungeübte Leute nicht so einfach mitsingbar sind.

Die argentinische Serenade ‚Donna Vatra‘ lässt die Zuhörer dann ganz verstummen und andächtig vor sich hinträumen. Mit ‚Wildcat Blues‘ schließt das Neuköllner Orchester den ersten Teil ab. Natürlich wird vom begeisterten Publikum eine Zugabe gefordert. Zur Freude der Zuhörer spielt das Orchester das bekannte Lied vom schönen ‚Gigolo‘, welches wiederum zum Mitsingen animiert – zumindest soweit man des Textes mächtig ist.

 
Charmante Moderation

Moderator Hartmut Mahl schickt das Publikum mit freundlichen Worten in die Pause. Er hat bis hierher die Musikstücke hervorragend angekündigt und wird dies mit gleicher Qualität auch im zweiten Teil für die Titel tun, die unser HOD präsentiert.

Hartmut Mahl versteht die Kunst, das Publikum bei Laune zu halten, ohne aufdringlich witzig zu sein. Seinen (Berliner?) Humor bekommt man besonders dann mit, wenn er sich verhaspelt oder Fehler macht, was selten vorkommt. Erfreulicherweise aber bleiben sie nicht ganz aus, die kleinen Versprecher und Verdreher; denn ohne sie entginge dem Publikum die gekonnt amüsante Art, mit der Herr Mahl völlig entspannt und charmant die Situation rettet.

 
Endlich Konzert, 2. Teil – Auftritt des Gast-Orchesters

Nach der Pause sitzt das Orchester des HOD auf der Bühne. Mit ‚Welcome to Venice‘ eröffnet es seine Vorstellung. Für das nachfolgende Stück ‚Choral und Rock-Out‘ hat sich Dirigent Wilhelm Nill eine Überraschung ausgedacht. Seine Frau Swetlana spielt auf der Querflöte mit. Das gibt dem Stück eine besondere Aufwertung, was beim Publikum gut ankommt.

Inzwischen ist auch der Bann gebrochen, und die Musiker entspannen ein wenig. Aber gleich werden sie vom Moderator wieder herausgefordert. Durch einen Zetteltausch sagt er nämlich ein Stück an, das erst an übernächster Stelle geplant ist. Aber das HOD wäre nicht das HOD, wenn man nicht in gewohnter Flexibilität schnell die Noten austauschen würde. So liegt jetzt also rechtzeitig das vom Dirigenten selbst für Akkordeon-Orchester arrangierte ‚Je veux‘ auf den Notenpulten, was besonders die Jugend im Zuhörersaal erfreut.

Spätestens ‚One Moment in Time‘ bringt das Publikum ganz auf die Seite des "fremden" Orchesters. Jetzt aber erklingt ‚Nbubliez jamais‘. Den großen Hit von Joe Cocker, hat Dirigent Nill ebenfalls selbst arrangiert. Ein Musette-Walzer darf in einem bunten Strauß aus Akkordeonmusik natürlich nicht fehlen. So hören wir als nächstes ‚Flair de Musette‘. Nach dem Zarten geht es weiter mit etwas Derberem. Santiano steht auf dem Programm. Wilhelm Nill hat das ‚Frei wie der Wind‘ dieser beliebten Gruppe für sein Orchester umgeschrieben.

Der ‚Lady Gaga Dance Mix‘ lässt die überwiegend Älteren im Saal etwas verwundert um sich schauen, gefällt aber umso mehr wiederum dem jugendlichen Teil des Publikums. Bei Rock ‚Around the Clock‘ am Ende des Konzerts bleibt kaum einer ruhig auf dem Stuhl sitzen, und nach dem Schlussakkord wird auch von unserem HOD eine Zugabe gefordert.

 
Badische Nationalhymne und die Berliner Luft

Für diesen Fall hatte man den Marsch ‚Hoch Badnerland‘ vorgesehen, an dessen Ende das für uns bekannte ‚Badner-Lied‘ erklingt. Unser Willi hat sich dafür etwas einfallen lassen. Das Orchester soll eben diese Melodie des Liedes mit der Melodie des Marsches ‚Berliner Luft‘ vermischen. Gestern, bei der Generalprobe, wollte man diesen Gag nicht herauslassen, da das auch für die anwesenden Orchestermitglieder der ASN eine Überraschung werden sollte. Also probte man ziemlich ungelenk und chaotisch die Vermischung des Badner-Liedes mit ‚Hoch auf dem gelben Wagen‘. Das klang wohl ziemlich unprofessionell, weil so nie gespielt. Umso verwunderter waren die Neuköllner, als unser Dirigent immer wieder bestätigende Worte wie: "ja, recht so." und "so können wir das machen." äußert … Heute wundern sich die Spieler erst recht, weil sich nun alles zu etwas Gutem wendet und das ganze Stück mit der bekannten ‚Berliner Luft‘ endet!

 
Absoluter Höhepunkt – Zusammenspiel

Das wirkliche Ende des frenetisch beklatschten Konzertes ist allerdings noch nicht erreicht, denn nun setzen sich zusätzlich die Berliner Musiker auf die Bühne. Es ist ja wohl klar, dass die beiden Orchester wenigstens ein Stück gemeinsam spielen! Wilhelm Nill dirigiert die ungewohnt umfangreiche Spielgruppe beim altbekannten ‚Jumpin` at the Woodside‘. Der Applaus will nicht enden.
Detlev Klatt belegt als musikalischer Herr des Hauses wieder seinen Stammplatz am Dirigentenpult. Ruhe im Saal tritt ein. Ungewohnte Klänge ertönen aus Richtung Saaleingang. Zwei "Schotten" (italienischer bzw. deutscher Herkunft) schreiten mit Dudelsack und Trommel unter ihrem eigenen Spiel in Richtung Bühne. Beim Erreichen derselben ist der erste Teil des Stückes ‚Highland Cathedral‘ fertig gespielt, und die beiden Orchester übernehmen die Begleitung der Musiker im Schottenrock.

Jetzt erst ist das Ende dieses einzigartigen Konzertnachmittags erreicht und das Restaurant Atrium im selben Haus hat ein Büffet für alle ‚Daxlander‘ vorbereitet, an dem auch viele Musiker der ASN teilnehmen.

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